Ungleiche Paare

Wurden anfänglich die im Internet Kontaktsuchenden noch müde belächelt oder als Randgruppe betrachtet, sind sie heute so normal und alltäglich wie entsprechende Anzeigen in Printmedien.

Bei Kontaktanzeigen in Zeitungen und Zeitschriften muss der Suchende die Angebote selber filtern, das heißt zumindest ersteinmal alle Anzeigen überfliegen um später die "Vielversprechenden" genauer zu studieren. Dabei kam es dann auch vor das durch eine interessant oder auch witzig geschriebene Anzeige jemand hervorstach, der eigentlich nicht in das Suchraster passte. Die vielleicht dadurch entstandenen Paare waren zwar nicht das wonach der jeweilige meinte gesucht zu haben, aber es trotzdem sozusagen "gefunkt" hat.

Paaar

Um bei der Partnersuche schneller ans Ziel zu kommen bietet die Technik neue Mittel: Filter. Das heißt man bekommt auch nur Anzeigen zu sehen die den Suchkriterien entsprechen zum Beispiel: "160 – 170 cm; 45 – 55 Kg; blonde Haare; blaue oder grüne Augen; Vorliebe fürs Reisen und mit 250 m² Villa". Alle anderen Kontaktanzeigen fallen gnadenlos raus, dass hat zwar den Vorteil das es zwischen den so gezielt ausgewählten Partnern weniger Konfliktpotenzial gibt aber natürlich auch die Anzahl der zur Auswahl stehenden Partner enorm einschränkt.

Doch selbst bei dieser vermeintlichen Übereinstimmung muss es nicht die berühmten Schmetterlinge im Bauch geben, viele Paare trennten sich nach kurzer Zeit, sofern es überhaupt zu einer Partnerschaft kam.